A-Forum im August: „Migration und Integration“

Das Anarchistische Forum Köln lädt wieder ein zur Diskussion beim Offenen Treffen:

Fr 003.08. ab 19 Uhr

„Migration und Integration – zwischen Hilfe und Assimilation“

Refugees welcome!

+++

Das A-Forum findet statt:
jeden 1. Freitag im Monat, ab 19 Uhr,
im Autonomen Zentrum Köln,
Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall

Köln: „Stoppt das Sterben im Mittelmeer“ (13.07.)

Wir unterstützen folgenden Bündnis-Aufruf:

Seebrücke – Schafft sichere Häfen

Leben retten ist kein Verbrechen! Sterben lassen schon!

Im Juni ertranken über 600 Flüchtlinge im Mittelmeer, während gleichzeitig zahlreiche Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen am Auslaufen aus
europäischen Häfen gehindert wurden. Dem Rettungsschiff Lifeline wurde von europäischen Häfen die Landungserlaubnis verweigert und die Crew war gezwungen mit hunderten teils schwer Erkrankten tagelang auf Offener See zu verweilen. Sein Kapitän steht seither mit fadenscheiniger Begründung vor Gericht.

Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Seehofer, Salvini und Kurz treten Menschenrechte mit Füßen

Unmenschlichkeit und Scheinheiligkeit haben ein unerträgliches Maß angenommen. Zugunsten der Abschottung Europas lassen Politiker*innen, die
sonst von westlichen Werten faseln und oder gar das Christentum im Parteinamen tragen, bewusst Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken und
kriminalisieren diejenigen, die Leben retten.
(mehr…)

A-Forum im Juli: „Anarchistischer Antikapitalismus“

Das Anarchistische Forum Köln lädt euch wieder ein zum Offenen Treffen:

Fr 06.07. ab 19 Uhr zum Thema:

„Anarchistischer Antikapitalismus“
mit Einführung und Diskussion

+++

Das A-Forum findet statt:
jeden 1. Freitag im Monat, ab 19 Uhr,
im Autonomen Zentrum Köln,

Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall

Demo gegen das Polizeigesetz (Düsseldorf 7.7.)

Das Anarchistische Forum Köln unterstützt den Aufruf zum „anarchistischen und antiautoritären Block“ auf der Demonstration „Gegen das neue Polizeigesetz und seine Welt“.

Auch wenn die Entscheidung im NRW-Landtag auf nach der Sommerpause verschoben wurde, gibt es genug Gründe, dennoch am Sa. 07.07. nach Düsseldorf zu fahren und aktiv zu werden gegen die zunehmende Repression.

Auf dem Blog der Anarchistischen Gruppe Dortmund findet ihr aktuelle Infos dazu: http://agdo.blogsport.eu

A-Forum im Mai: „Geschichte und Aktualität des Ersten Mai“

Das Anarchistische Forum Köln lädt ein zum nächsten
Offenen Treffen am Fr 04.05. ab 19 Uhr zum Thema:

„Geschichte und Aktualität des Ersten Mai“
mit Vortrag und Präsentationen

+++

Vorschau auf die nächsten Termine:
Fr 01.06. aktuelle Repressionsfälle
Fr 05.07. anarchistischer Antikapitalismus

+++

Alle Veranstaltungen finden statt im
Autonomen Zentrum Köln,
Luxemburger Str. 93, 50939 Köln, U18: Eifelwall

KAF: Nein zum Krieg, Nein zu Diktator*innen und Staaten, Nein zu Unternehmen, Nein zu Religionen, Nein zum Nationalismus

Kurdischsprachiges Anarchistisches Forum (KAF)

+++ Dokumentation +++

Liebe anarchistische Genoss*innen, egal wo ihr seid,

wir Anarchist*innen erklären, dass wir gegen Krieg, Militärangriffe und Milizen sind. Wir lehnen das Töten von Zivilist*innen und die Angriffe auf Dörfer, Gemeinden und Städte ab, bei denen unschuldige Menschen getötet und ihre Wohnorte beschädigt und zerstört werden.

Wir glauben nicht, dass Staaten oder irgendeine Gruppe das Recht hat jemand anderen anzugreifen aufgrund von Religion, Nationalität, Landstreitigkeiten usw. Wir sind überzeugt, dass ungeachtet ihrer Rechtfertigung, diese Angriffe und Kriegstreiberei bloß ein Angriff auf Freiheit und Menschlichkeit sind.

Unsere Haltung und unser Standpunkt gegen den aktuellen Krieg, den der Türkische Staat gegen Afrin und das übrige Rojava samt seiner Bürger*innen begonnen hat, ist nicht darin begründet, dass wir kurdisch oder kurdisch-sprechend sind. Wir sind aus Prinzip gegen alle Kriege an allen Enden der Welt.
(mehr…)

Solidarität mit Aufständen im Iran

+++ Dokumentation +++

Was steckt hinter den Parolen?

Die Frauen* im Iran waren bislang – wie üblich in der Welt – Teil von
Protestbewegungen.
Was hören wir heute von ihnen? Nichts bis wenig.
Gibt es spezifische Forderungen von und für Frauen*? nein
Gibt es geschlechtsbezogene Parolen? Ja, von Männern* bzw. aus
patriarchaler Perspektive und entsprechend sexistisch/ frauenfeindlich.

Das iranische Regime ist extrem rassistisch und in den Forderungen widerspenstiger Gruppen tauchen Geflüchtete und vermeintlich
ausländische Menschen nicht auf. Rassismus gegenüber Afghanischen Menschen kann das beispielhaft belegen. Diese Bevölkerungsgruppe ist
besonders bedroht von Abschiebung. Dokumente werden verweigert und afghanische Männer werden gezielt nach Syrien geschickt, um dort für
iranische Interessen zu sterben. Als Lohn wird ihr Aufenthalt im Iran verlängert, bzw. der ihrer Familien in Aussicht gestellt. Das Kind eines
afghanischen Mannes und einer iranischen Frau kann potentiell abgeschoben werden, da die Nationalität vom Vater kommt. In der
Gesellschaft setzt sich dieser Rassismus fort, indem Kaufleute afghanischen Menschen ihre Waren, seien es Wohnungen, Autos oder
anderes, verweigern.

Eine inner-iranische Protestbewegung, die diese Zustände ignoriert, wird dies auch in einem angeblich reformierten Iran tun. Ohne die Solidarität
zwischen Iraner_innen und Afghan_innen fehlt dem Aufstand die revolutionäre Basis.
(mehr…)

A-Forum im Januar: „Liebe & Anarchie!?“

Ihr seid herzlich eingeladen am Fr.05.01.2018 beim nächsten Offenen Treffen des Anarchistischen Forums (ab 19 Uhr im Autonomen Zentrum, Luxemburger Str. 93) mit uns über „Liebe & Anarchie!?“ aus libertärer Perspektive zu diskutieren.

A-Forum Köln im Dezember (01.12.) – Stadtteilarbeit

Wir möchten mit euch wieder auf unserem Offenen Treffen über Stadtteilarbeit aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 01.12.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum,
Luxemburger Str. 93 (U18: Eifelwall)

Einige unverbindliche Literaturhinweise zum Thema:
(mehr…)

Solidarität mit der FAG (Brasilien)

Solidarität mit den anarchistischen Gefährt*innen der Federação Anarquista Gaúcha (FAG) in Brasilien

Am 25. Oktober 2017 leitete die Polizei von Rio Grande do Sul eine Untersuchung ein, die als Operation Erebus bekannt war. Das Hauptziel dieser Polizeiaktion ist es, die anarchistischen Aktivist*innen der Federação Anarquista Gaucha (FAG) zu kriminalisieren. Mit Hilfe desstaatlichen Repressionsapparates wurde das alte Hauptquartier der FAG überfallen, Computer, USB-Sticks und HFestplatten beschlagnahmt, somit wie Plastikflaschen, von denen die Polizei sagte, sie würden dazu dienen, hausgemachte Bomben herzustellen.

Mindestens 30 Aktivist*innen wurden wegen Bandenbildung, Sprengstoffanwendung und versuchten Mordes angeklagt. Diese Angriffe werden von den größten brasilianischen Medien (A Rede Globo), veröffentlicht, die die Kriminalisierung der Anarchist*innen verstärken und sie als Neonazis bezeichnen – was absurd ist, da der anarchistische Kampf auch ein antifaschistischer Kampf ist – womit sie einen Diskurs des Terrors verbreiten und versuchen, die radikalsten und kämpferischsten Bewegungen in Brasilien zu demoralisieren.

Wir schreiben diesen Brief zur Unterstützung des Kampfes und des Widerstands der Gefährt*innen angesichts all der Angriffe und politischen Verfolgungen, die gemeinsam von der Polizei und den Medien durchgeführt werden, die den anarchistischen Kampf kriminalisieren und demoralisieren wollen. Wir wissen, dass Brasilien ständig unter den Terroranschlägen des Staates leidet, besonders in diesem Moment, in dem die neoliberale Politik, die von der Dilma-Regierung initiiert wurde, in der Temer-Regierung intensiviert wurde. Wir wissen, dass das, was geschehen ist, kein Einzelfall ist, und dass dies eine Strategie unserer Feinde ist, um die Angriffe den Anarchist*innen zu verstärken.

Für den Internationalismus und die Emanzipation der Arbeiterklasse!
Solidarität mit denen, die kämpfen!
Kämpfen ist kein Verbrechen!

IFA Brasil

Siehe auch:

„Nota de denúncia e perseguição política de anarquistas no Rio Grande do Sul, ou, uma denúncia de “Apate” e sua perseguição a “Érebo”

http://anarkio.net/index.php/site-map/articles/14-sample-data-articles/101-ifabr-komunika-005



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (3)