Beiträge von Administrator

Neuer Blog des A-Forums

Wir sind umgezogen:

https://anarchistischesforumkoeln.blackblogs.org

Da Blogsport leider Mitte 2020 den Betrieb einstellt: Vielen Dank für mehr als 10 Jahre unabhängiges Hosting unseres Blogs!!!

A-Forum im Februar: Die Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (IAA)

Zum offenen Anarchistischen Forum am Fr 07.02.2020 mit dem Thema „Die Internationale Arbeiter*innen Assoziation (IAA)“
laden wir wieder herzlich alle Interessierten ein.

19 Uhr, AZ-Infoladen, Luxemburger Str. 93 (U 18, Eifelwall)

IWA - since 1922

A-Forum im Januar

Auch im neuen Jahr seid ihr wieder herzlich eingeladen zum offenen Anarchistischen Forum, diesmal am Fr. 04.10. ab 19 Uhr im Infoladen des Autonomen Zentrums Köln (Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall).

merry crisis and a happy new fear

A-Forum im Dezember: RWE enteignen?!

Wieder laden wir alle Interessierten ein, am Fr 06.12.2019 ab 19 Uhr im Infoladen (Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93) am Offenen Treffen des Anarchistischen Forums Köln teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Dieses Mal wollen wir über die Kampagne der Klimakativist*innen von „aufbäumen“ zur Enteignung des Energiekonzerns RWE berichten, die für diesen Tag eine „bunte, kreative Aktion des kollektiven Zivilen Ungehorsams“ angekündigt hat, um die Vergesellschaftung der Stromproduktion selbst zu organisieren…

Quelle: Wikimedia.org (Foto: Leonard Lenz, 2018) - CreativeCommons

A-Foum im November: „Revolten überall – Krieg in Rojava“ (01.11.)

Wir laden alle Interessierten wieder ein, am Fr 01.11.2019 ab 19 Uhr im Infoladen (Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93) am Offenen Treffen des Anarchistischen Forums Köln teilzunehmen.

Angesichts von Massenaufständen in zahlreichen Ländern weltweit (wie Nordirak, Iran, Ägypten, Algerien, Chile, Ecuador, Haiti, Guinea, Hong Kong, Katalonien) und der Invasion des türkischen Staates in die selbstverwaltete Region Rojava (Nordsyrien) möchten wir mit euch die aktuellen Spannungen zwischen Revolte und Repression diskutieren.

KAF: Solidarität mit den Menschen in Rojava

Das Kurdischsprachige Anarchistische Forum (KAF) hat einen Aufruf zur „Solidarität mit den Menschen in Rojava – Gegen den türkischen Staat und die US-Alliierten“ veröffentlicht, den wir in deutscher Übersetzung weiterleiten:

Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Geschichte wiederholt, wenn man die historischen Erfahrungen ignoriert und was derzeit in Rojava
stattfindet, belegt diese Aussage. Im irakischen Südkurdistan (Başûr) hatte die kurdisch-nationalistische Bewegung von 1961 bis 1975 einen
Krieg für die Unabhängigkeit der Kurd*innen gegen die Regierung des Irak geführt und dabei Hilfe und Unterstützung von den USA Staaten und deren Verbündeten bekommen.

Diese Bewegung brach innerhalb von 24 Stunden zusammen als am 06.03.1975 die Unterstützung durch Mohammad Reza Pahlavi beendet wurde, dem damaligen Staatschef des Iran. Dieser Zusammenbruch wurde verursacht durch das Abkommen [von Algier] zwischen den Regimes in Irak [Hussein] und Iran [Shah]. Die kurdische Bewegung im Nordirak stand mit ihrer bitteren Erfahrung mit den USA während ihres Kampfes nicht alleine da. Tatsächlich ist es so, dass auch andere Bewegungen, die von den USA unterstützt wurden, das gleiche Schicksal teilen mussten.

KAF

Nach all diesen Erfahrungen in der Region war dann 2015 eine weitere politische Partei, die „Partei der Demokratischen Union“ (PYD), in die
US-Falle getreten. Die [dem kurdischen Anführer Öcalan folgende] PYD wurde der Hauptverbündete der Vereinigten Staaten im Kampf gegen die
Terrorgruppe ISIS [“Islamischer Staat“]. Dabei wurden tausende Männer und Frauen ihres militärischen Arms „Demokratische Kräfte Syriens“ (SDF) geopfert, die zu den besten Kämpfer*innen der Welt gehören und denen sich auch viele Ausländer*innen angeschlossen hatten. Von Anfang an stand für uns fest, dass nach [der Befreiung von] Kobane jede Kampfhandlung außerhalb von Selbstverteidigung nicht den kurdischen Interessen in Rojava [syrisches Westkurdistan] dient, sondern den Interessen der USA und Europas.
(mehr…)

A-Forum im Oktober: Grenzüberschreitende Solidaritätsprojekte (04.10.)

Auch im Oktober seid ihr wieder herzlich eingeladen zum offenen Anarchistischen Forum, diesmal am Fr. 04.10., wie immer ab 19 Uhr im Infoladen des Autonomen Zentrums Köln (Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall).

Es gibt dabei Infos und Diskussion über Aktionen und Initiativen für transnationale, praktische Solidarität und wir können diskutieren, welche Ideen sich umsetzen lassen oder welche bestehenden Projekte unterstützt werden können.

No Border, no nation!

A-Forum im August: Freiheit für Soheil Arabi

Wir laden wieder alle Interessierten ein, am Fr 02.08.2019 ab 19 Uhr im Infoladen (Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93) am Offenen Treffen des Anarchistischen Forums Köln teilzunehmen.

Diesen Monat wollen wir über den politischen Gefangenen Soheil Arabi informieren, der in der Islamischen Republik Iran seit 2013 im Gefängnis sitzt, weil er angeblich auf mehreren Facebook-Accouts ihren Propheten und den Obersten Führer beleidigt, sowie Propaganda gegen den Staat veröffentlicht haben soll.

Das zunächst verhängt Todesurteil wurde später in Haftstafe umgewandelt und ihm drohen insgesamt über 10 Jahre Gefängnis. Soheil Arabi hat Mitte Juni bereits zum dritten Mal einen Hungerstreik gegen die Haftbedingugen begonnen und befindet sich in einem schlechten Gesundheitszustand. Wir informieren ausführlich über den Fall und erklären uns solidarisch mit dem kämpfenden Gefangenen.

Freiheit für Soheil Arabi!

A-Forum im Juli: Internet of Things – Die smarte Kontrolle (05.07.)

Am Fr 05.07.2019 laden wir wieder alle Interessierten dazu ein, gemeinsam ab 19 Uhr im Infoladen (Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93) am Offenen Treffen des Anarchistischen Forums Köln teilzunehmen.

Diesen Monat möchten wir aus einer herrschaftskritischen Perspektive über das „Internet der Dinge“ und dessen Folgen für die menschliche Gesellschaft diskutieren. Vor allem die vielfältigen Möglichkeiten der vernetzten Kontrolle und technologischen Überwachung, aber auch wirtschaftliche Interessen und ökologische Folgen stehen dabei im Mittelpunkt.

Graphik: Wikimedia commons, CC: Ameer Nasrallah

A-Forum im Juni: Die europäischen Rechten (07.06.)

Diesen Monat schauen wir auf die rechtsradikalen und rechtspopulistischen Bewegungen in Europa und welche geschichtlichen Ursprünge sie bis heute prägen. Dabei ist es heutzutage ebenso wichtig geworden, die illiberale Demokratie zu kritisieren.

Alle an Solidarität und Befreiung interessierten Leute möchten wir daher einladen, am Fr 07.06.2019 ab 19 Uhr im Infoladen (Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93) an der offenen Diskussion teilzunehmen.

Foto: Wikimedia Commons („Wo Rassismus zum Alltag wird, ist Antifaschismus Pflicht!“)