Archiv der Kategorie 'Termine'

A-Forum im Mai: „Geschichte und Aktualität des Ersten Mai“

Das Anarchistische Forum Köln lädt ein zum nächsten
Offenen Treffen am Fr 04.05. ab 19 Uhr zum Thema:

„Geschichte und Aktualität des Ersten Mai“
mit Vortrag und Präsentationen

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Vorschau auf die nächsten Termine:
Fr 01.06. aktuelle Repressionsfälle
Fr 05.07. anarchistischer Antikapitalismus

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Alle Veranstaltungen finden statt im
Autonomen Zentrum Köln,
Luxemburger Str. 93, 50939 Köln, U18: Eifelwall

A-Forum im Januar: „Liebe & Anarchie!?“

Ihr seid herzlich eingeladen am Fr.05.01.2018 beim nächsten Offenen Treffen des Anarchistischen Forums (ab 19 Uhr im Autonomen Zentrum, Luxemburger Str. 93) mit uns über „Liebe & Anarchie!?“ aus libertärer Perspektive zu diskutieren.

A-Forum Köln im Dezember (01.12.) – Stadtteilarbeit

Wir möchten mit euch wieder auf unserem Offenen Treffen über Stadtteilarbeit aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 01.12.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum,
Luxemburger Str. 93 (U18: Eifelwall)

Einige unverbindliche Literaturhinweise zum Thema:
(mehr…)

A-Forum Köln im November (03.11.)

Wir möchten mit euch wieder auf unserem Offenen Treffen über aktuelle Themen aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 03.11.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum,

Luxemburger Str. 93
(U18: Eifelwall)

A-Forum im Oktober (06.10.)

Wir möchten mit euch wieder über aktuelle Themen aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 06.10.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum
,
Luxemburger Str. 93
(U18: Eifelwall)

Soliveranstaltung für Geflüchtete auf Lesbos (19.09.)

Nantokabar Special: Große Solitombola!

Am 19. September gibt es ein Nantokabar-Special: zusätzlich zu Küfa und Musik gibt es eine große Solitombola und veganen Kuchen!

Es wird Infos zur Lage geflüchteter Menschen auf Lesbos (Griechenland) geben, die sich zusammengeschlossen haben und für eine Verbesserung
ihrer Situation kämpfen. Weitere Infos gibt es zu den Gefangenen des G20-Gipfels. Danach gibt es die Möglichkeit, ihnen Briefe zu schreiben.

Die Einnahmen des Abends gehen zur Hälfte an die Gefangenen des G20-Gipfels und zur anderen Hälfte an die selbstorganisiert kämpfenden
Geflüchteten auf Lesbos.

Autonomes Zentrum
Luxemburger Str. 93, Köln
az-koeln.org

Aktionstage gegen Braunkohle im Rheinland

Vom 24. bis 29. August rufen verschiedene Initiativen und Organisationen zu unterschiedlichsten Aktionen gegen den Abbau und die Verstromung von Braunkohle auf, dem klimaschädlichsten aller fossilen Energieträger:

Das Aktionsbündnis Ende Gelände (https://www.ende-gelaende.org/de/) lädt
ein zu Massenblockaden der Kohleinfrastruktur im Rheinischen Revier.

Bei der Aktion „KOHLE erSETZEN“ (http://kohleersetzen.blogsport.eu) sollen Zuwege zu einem Kohlekraftwerk blockiert werden. Die Aktion richtet sich an Menschen mit und ohne Blockadeerfahrung

Die Kampagne „Zucker im Tank“ (https://www.zuckerimtank.net) unterstützt Kleingruppenaktionen im Revier mit dem Ziel die Abläufe der Kohleindustrie effektiv zu stören.

Lokale Initiativen und Umweltschutz-Organisationen rufen zur Großdemo im Hambacher Forst unter dem Motto „Rote Linie gegen Kohle“ am 26.8. auf. Infos unter http://zukunft-statt-braunkohle.de

Hambacher Forst (Banner)

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A-Forum im September: Antimilitarismus in Aktion

Wir möchten 78 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs bei unserem Offenen Treffen über aktuelle, regionale Aktionen gegen Krieg und Militarismus informieren:

Fr. 01.09.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum
, Luxemburger Str. 93 (U18: Eifelwall)

Zerbrochenes Gewehr

Mehr Infos zum Thema auf der FdA-Themenseite:
„Krieg dem Krieg – für die soziale Revolution“
(2014)
http://krieg-dem-krieg.fda-ifa.org/

Libertäre Wochen auch im Juni

Die 3. Libertären Wochen in Köln gehen auch im Juni weiter mit folgenden kostenlosen Veranstaltungen:

So 11.06., 17 Uhr, Autonomes Zentrum:
Film zu Klimakämpfen im Rheinischen Revier (Hambacher Forst usw.)

Sa 17.06., 16 Uhr, ab Wagenplatz (Krefelder/Innere Kanalstr.) zum Autonomen Zentrum:
Teilnahme an der Demo „Das Problem heisst Verdrängung“

Do 22.06., 19 Uhr, Autonomes Zentrum:
Vortrag „Commons und Kommune
– gemeinsam wirtschaften“
(Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk)

So 25.06., 16 Uhr, Autonomes Zentrum:
Film zur Geschichte der Anarchie

Mo 26.06., 19 Uhr, Autonomes Zentrum:
„Aktuelle Infos zur Gefangenengewerkschaft“

(GG/BO-Solikreis)

ANARCHIE IST ANDERS! Ein kritischer Aufruf zur MadPride 2017

Als Anarchist*innen freuen wir uns, dass es mit der MadPride in Köln nun eine jährliche Demonstration „gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ gibt. Auch wir versuchen mit anderen Menschen in freier Vereinbarung und gleichberechtigt „solidarisch zusammenzustehen“.

Doch wir haben auch Kritik an der kommerziellen Ausrichtung des Sommerblut-Kulturfestivals und an einigen Sichtweisen der aufrufenden Organisationen. Trotzdem kritisieren wir das Motto „für Freiheit, Vielfalt und Teilhabe für alle Menschen – unabhängig von Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Geschlecht und sexueller Orientierung.“

Nicht, dass wir diese eigenständigen, sich aber teilweise überschneidenden Ausgrenzungen befürworten würden – im Gegenteil: Wir sehen das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen in einzelnen Person als eine systematische Verflechtung von Unterdrückung und Ausbeutung (Intersektionalität). Daher möchten wir mit unseren Anregungen einige Schritte weiter gehen:

Wer ist denn „verrückt“, wenn der Wahnsinn System hat?
Diese Gesellschaft grenzt abweichendes Verhalten schnell als „krank“, „abartig“ oder „kriminell“ aus.

Wer ist denn „behindert“, wenn sich die Gesellschaft selbst im Weg steht?
Die Institutionen sind es, die jede*n an einer freien Entfaltung hindern.

Wer ist denn „asozial“, wenn der Markt uns zu Konkurrenz und Egoismus zwingt?
Der Kapitalismus verstümmelt unsere Lebensqualität und die Natur.

Lassen wir uns nicht länger an den Rand der Gesellschaft drängen!
Protestieren wir gemeinsam gegen die Vermarktung unserer Körper
und gegen die BeHERRschung unserer Sinne.

Wir schließen uns auch den Forderungen der Antipsychiatrie-Bewegung an:
- Abschaffung von Zwangsbehandlung und Folter!
- Weniger Fixierungen und keine Videoüberwachung!
- Keine Entmündigung durch „Betreuung“!
- Gegen Ausgrenzung und Rassismus!
- Für Selbstorganisation und Selbsthilfe der Betroffenen!
- Für eine Psychiatrie ohne Psychopharmaka!

Außerdem unterstützen wir die feministische Forderung nach einem Recht auf Abtreibung. Aber gleichzeitig kritisieren wir den zunehmenden Einsatz von vorgeburtlichen Untersuchungen (PND), welche die Schwangeren unter extremen gesellschaftlichen Druck setzen, ihren „behinderten“ oder „kranken“ Fötus abzutreiben. Vor allem die Tests der Präimplantationsdiagnostik (PID) versuchen „Erbkrankheiten“ und andere „Anomalien“ auszumerzen.

Dabei wird praktisch die Eugenik angewendet, obwohl dies aus ethisch-politischen Gründen höchst umstritten ist – vor allem im Gedenken an alle Opfer der NS-Euthanasie und der rassistischen Vernichtung von „unwertem Leben“. Aus diesem Grund fordern wir auch für alle Betroffenen ein Recht auf Nicht-Abtreibung!

Ebenso beanspruchen wir ein eigenständiges Recht auf Krankheit! Und entsprechend dem Motto des diesjährigen Sommerblut-Festivals: Ein Recht auf Rausch

Kämpfen wir für ein selbstbestimmtes Leben in Würde für alle und für Selbstverwaltung auf allen Ebenen!

Treffen wir uns am So 21.05. ab 14 Uhr am Bhf. Köln-Ehrenfeld (Stammstraße) bis zum Odonien

Anarchistisches Forum Köln,
http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/