Archiv der Kategorie 'Termine'

Libertäre Wochen auch im Juni

Die 3. Libertären Wochen in Köln gehen auch im Juni weiter mit folgenden kostenlosen Veranstaltungen:

So 11.06., 17 Uhr, Autonomes Zentrum:
Film zu Klimakämpfen im Rheinischen Revier (Hambacher Forst usw.)

Sa 17.06., 16 Uhr, ab Wagenplatz (Krefelder/Innere Kanalstr.) zum Autonomen Zentrum:
Teilnahme an der Demo „Das Problem heisst Verdrängung“

Do 22.06., 19 Uhr, Autonomes Zentrum:
Vortrag „Commons und Kommune
– gemeinsam wirtschaften“
(Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk)

So 25.06., 16 Uhr, Autonomes Zentrum:
Film zur Geschichte der Anarchie

Mo 26.06., 19 Uhr, Autonomes Zentrum:
„Aktuelle Infos zur Gefangenengewerkschaft“

(GG/BO-Solikreis)

ANARCHIE IST ANDERS! Ein kritischer Aufruf zur MadPride 2017

Als Anarchist*innen freuen wir uns, dass es mit der MadPride in Köln nun eine jährliche Demonstration „gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ gibt. Auch wir versuchen mit anderen Menschen in freier Vereinbarung und gleichberechtigt „solidarisch zusammenzustehen“.

Doch wir haben auch Kritik an der kommerziellen Ausrichtung des Sommerblut-Kulturfestivals und an einigen Sichtweisen der aufrufenden Organisationen. Trotzdem kritisieren wir das Motto „für Freiheit, Vielfalt und Teilhabe für alle Menschen – unabhängig von Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Geschlecht und sexueller Orientierung.“

Nicht, dass wir diese eigenständigen, sich aber teilweise überschneidenden Ausgrenzungen befürworten würden – im Gegenteil: Wir sehen das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen in einzelnen Person als eine systematische Verflechtung von Unterdrückung und Ausbeutung (Intersektionalität). Daher möchten wir mit unseren Anregungen einige Schritte weiter gehen:

Wer ist denn „verrückt“, wenn der Wahnsinn System hat?
Diese Gesellschaft grenzt abweichendes Verhalten schnell als „krank“, „abartig“ oder „kriminell“ aus.

Wer ist denn „behindert“, wenn sich die Gesellschaft selbst im Weg steht?
Die Institutionen sind es, die jede*n an einer freien Entfaltung hindern.

Wer ist denn „asozial“, wenn der Markt uns zu Konkurrenz und Egoismus zwingt?
Der Kapitalismus verstümmelt unsere Lebensqualität und die Natur.

Lassen wir uns nicht länger an den Rand der Gesellschaft drängen!
Protestieren wir gemeinsam gegen die Vermarktung unserer Körper
und gegen die BeHERRschung unserer Sinne.

Wir schließen uns auch den Forderungen der Antipsychiatrie-Bewegung an:
- Abschaffung von Zwangsbehandlung und Folter!
- Weniger Fixierungen und keine Videoüberwachung!
- Keine Entmündigung durch „Betreuung“!
- Gegen Ausgrenzung und Rassismus!
- Für Selbstorganisation und Selbsthilfe der Betroffenen!
- Für eine Psychiatrie ohne Psychopharmaka!

Außerdem unterstützen wir die feministische Forderung nach einem Recht auf Abtreibung. Aber gleichzeitig kritisieren wir den zunehmenden Einsatz von vorgeburtlichen Untersuchungen (PND), welche die Schwangeren unter extremen gesellschaftlichen Druck setzen, ihren „behinderten“ oder „kranken“ Fötus abzutreiben. Vor allem die Tests der Präimplantationsdiagnostik (PID) versuchen „Erbkrankheiten“ und andere „Anomalien“ auszumerzen.

Dabei wird praktisch die Eugenik angewendet, obwohl dies aus ethisch-politischen Gründen höchst umstritten ist – vor allem im Gedenken an alle Opfer der NS-Euthanasie und der rassistischen Vernichtung von „unwertem Leben“. Aus diesem Grund fordern wir auch für alle Betroffenen ein Recht auf Nicht-Abtreibung!

Ebenso beanspruchen wir ein eigenständiges Recht auf Krankheit! Und entsprechend dem Motto des diesjährigen Sommerblut-Festivals: Ein Recht auf Rausch

Kämpfen wir für ein selbstbestimmtes Leben in Würde für alle und für Selbstverwaltung auf allen Ebenen!

Treffen wir uns am So 21.05. ab 14 Uhr am Bhf. Köln-Ehrenfeld (Stammstraße) bis zum Odonien

Anarchistisches Forum Köln,
http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/

3. Libertäre Wochen in Köln (Mai/Juni 2017)

Auch dieses Jahr wir es wieder einige kostenlose Veranstaltungen zu anarchistischen Themen geben. Hier die bisherige Planung (weitere Termine folgen):

Erster Mai: ab 10 Uhr, Infostand (Heumarkt, Köln)
14 Uhr, zur anarchistischen Demo (Kaiserpl., Bonn)

Fr 05.05., 19:00, „Arbeit macht krank?
Gemeinsam gegen Stress und Diskriminierung“,
Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall,
(VA: Anarcho-Syndikalistisches Netzwerk)

Sa 13.05., 19:00, Film: „Projekt A,
Eine Reise zu anarchistischen Projekten“
,
(im Rahmen des 7. AZ-Geburtstagsfests),
Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall

Mo 15.05., 19:00, Anti-Knast-Arbeit
und Transformative Hilfe

Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall,
(VA: Anarchistisches Forum)

Fr 19.05., 19:00, Welche Solidarität mit Kurdistan und Syrien?
Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall,
(VA: Anarchistisches Forum)

So 21.05., 14:00, Teilnahme an der MadPride-Parade
Auftakt: Bhf. Ehrenfeld,
(mit eigenem, kritischen Aufruf des Anarchistischen Forums)

Fr 26.05., 19:00, Film: „Economia Col.lectiva -
Europas letzte Revolution“
,
Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall

Fr 02.06., 19:00, Refugee Infos ,
Flyer-Präsentation und Diskussion über Aktuelles,
Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, U18: Eifelwall,
(VA: Anarchistisches Forum)

https://libertaerewochen.wordpress.com

A-Forum im März: Refugee Infos

Wir möchten mit euch hilfreiche Informationen für Geflüchtete in Köln sammeln und über die aktuelle Migrationspolitik diskutieren

Fr. 03.03.2017, 18 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum
,
Luxemburger Str. 93
(U18: Eifelwall)

\"Flüchtlinge willkommen - bringt eure Familien mit\"

A-Forum im Februar: Alternative Ökonomie in Köln

Im Februar wollen wir die Diskussion vom Januar über Gegenseitige Hilfe aufgreifen und gemeinsam über solidarische und selbstverwaltete Projekte in Köln diskutieren.

Fr. 03.02.2017, 18 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum
,
Luxemburger Str. 93
(U18: Eifelwall)

Einführung in anarchistische Ideen (Linke Basics)

In der Reihe „Linke Basics“ sind wir in das kollektive Cafe Fatsch eingeladen, um unsere Ideen vorzustellen und zu diskutieren:

Freitag, 20. Januar 2017,
19 Uhr, Cafe Fatsch
,
Josephskirchstrasse 25, 51103 Köln-Kalk

„Anarchismus ist die (revolutionäre) Idee, daß niemand dein Leben besser bestimmen kann als du selbst. Anarchismus bedeutet, gemeinsam unsere individuellen Bedürfnisse zu befriedigen, miteinander zu arbeiten, und nicht für oder gegen andere.

DEN Anarchismus gibt es nicht, sondern viele Anarchismen … welche das sind und wie diese heute schon erkämpft und gelebt werden können, wollen wir mit Euch gemeinsam diskutieren“

A-Forum im Januar: Gegenseitige Hilfe in Krisenzeiten

Die nächste offene Diskussion findet zum Thema „Gegenseitige Hilfe in Krisenzeiten“ statt am

Fr. 06.01.2017, um 19 Uhr,
im Infoladen des Autonomen Zentrums,
Luxemburger Str.93 (U18: Eifelwall)

Zur Einführung empfehlen wir den gleichnamigen Artikel in der Dezember-GaiDao
(https://fda-ifa.org/wp-content/uploads/2016/11/gaidao72-web.pdf) ab Seite 12.

Gegenseitige Hilfe

Anti-Knast-Aktionen

Im Dezember finden zwei Protestaktionen am Gefängnis in Köln-Ossendorf statt:

Mo 19.12., Anti-KnastKonzert mit Liedermacher*innen, 18 Uhr, Rochusstr./Butzweilerstr.

(zwischen den U5-Haltestellen „Rektor-Klein-Str.“ und „Alter Flughafen Butzweilerhof“, direkt an der Bushaltestelle der Linie 127: „Ossendorf“)

Sa 31.12., Kundgebung „Für eine Gesellschaft ohne Knäste!“
19 Uhr, Rochusstr.
(U5: „Alter Flughafen Butzweilerhof“ oder Bus 127: „Ossendorf“)

Aufruf des Autonomen Knastprojekts:
„Alle Jahre wieder… Silvester zum Knast!“

Knastkonzert

A-Forum im November: 23 Thesen zum Anarchismus

Wir möchten gerne die „23 Thesen zum Anarchismus“ von Alpine Anarchist Productions (AAP) mit euch diskutieren.

Fr. 04.11.2016,19 Uhr, Infoladen des Autonomen Zentrums,
Luxemburger Str.93 (U18: Eifelwall)

Mehr Infos zu dem Text:
„Für den organisierten High-Tech-Anarchismus“ (GWR 411)

A-Forum im September und Oktober

Hier unsere nächsten Veranstaltungen beim Anarchistischen Forum (jeden 1. Freitag im Monat),

Do.06.10.2016 / Fr. 07.10.2016,
„Für die Zerstörung aller Mauern
- Alternativen zu Knast und Strafe“

19 Uhr im Autonomen Zentrum Köln,
Luxemburger Str. 93 (U18: Eifelwall)

„Eine Gesellschaft ohne Knäste“ dient uns als Idee, als Möglichkeit uns Gedanken über Alternativen zum herkömmlichen Strafsystem zu machen und dies auch im Hier und Jetzt in konkretes Handeln umzusetzen.

Dazu will das Anarchistische Forum Köln (in Kooperation mit dem Autonomen Knastprojekt Köln) eine kleine Reihe von Veranstaltungen organisieren, die sich mit schon vorhandenen oder/und zu entwickelnden Konzepten beschäftigen werden. Den Anfang macht am 6.Oktober 2016 ab 19.00 ein Film zur „Restorative Justice.

Anschliessend wollen wir uns kritisch mit dieser Form als „Koproduzenten öffentlicher Sicherheit“ im Kontext des Ethos der neoliberalen Politik auseinandersetzen und als Libertäre und Antiknastaktivist*innen uns unter dem Titel „Gegen den sozialen Frieden – für soziale Aufstände und Revolutionen“ der Transformative Justice“ (http://transformation.blogsport.de) annähern, die ja im Rahmen einer feministischen Knastkritik schon Eingang auch in unsere Debatten gefunden hat. Dazu haben wir den anschließenden Freitag, 7.Oktober ebenfalls ab 19.00 Uhr eingeplant…

Weitere Termine zu dem Thema nicht ausgeschlossen…

against walls

A-Forum im Septembe:

Fr., 02.09.2016,
„Antizionismus und Antisemitismus“ (Diskussion)

19 Uhr im Infoladen, Autonomes Zentrum Köln,
Luxemburger Str. 93 (U18: Eifelwall)