Anarchistisches Forum Köln http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de Mon, 09 Apr 2018 16:52:15 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en A-Forum im Mai: „Geschichte und Aktualität des Ersten Mai“ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/04/09/a-forum-im-mai-geschichte-und-aktualitaet-des-ersten-mai/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/04/09/a-forum-im-mai-geschichte-und-aktualitaet-des-ersten-mai/#comments Mon, 09 Apr 2018 16:52:15 +0000 Administrator Termine http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/04/09/a-forum-im-mai-geschichte-und-aktualitaet-des-ersten-mai/ Das Anarchistische Forum Köln lädt ein zum nächsten
Offenen Treffen am Fr 04.05. ab 19 Uhr zum Thema:

„Geschichte und Aktualität des Ersten Mai“
mit Vortrag und Präsentationen

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Vorschau auf die nächsten Termine:
Fr 01.06. aktuelle Repressionsfälle
Fr 05.07. anarchistischer Antikapitalismus

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Alle Veranstaltungen finden statt im
Autonomen Zentrum Köln,
Luxemburger Str. 93, 50939 Köln, U18: Eifelwall

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KAF: Nein zum Krieg, Nein zu Diktator*innen und Staaten, Nein zu Unternehmen, Nein zu Religionen, Nein zum Nationalismus http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/90/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/90/#comments Fri, 02 Feb 2018 22:53:36 +0000 Administrator Texte http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/90/ Kurdischsprachiges Anarchistisches Forum (KAF)

+++ Dokumentation +++

Liebe anarchistische Genoss*innen, egal wo ihr seid,

wir Anarchist*innen erklären, dass wir gegen Krieg, Militärangriffe und Milizen sind. Wir lehnen das Töten von Zivilist*innen und die Angriffe auf Dörfer, Gemeinden und Städte ab, bei denen unschuldige Menschen getötet und ihre Wohnorte beschädigt und zerstört werden.

Wir glauben nicht, dass Staaten oder irgendeine Gruppe das Recht hat jemand anderen anzugreifen aufgrund von Religion, Nationalität, Landstreitigkeiten usw. Wir sind überzeugt, dass ungeachtet ihrer Rechtfertigung, diese Angriffe und Kriegstreiberei bloß ein Angriff auf Freiheit und Menschlichkeit sind.

Unsere Haltung und unser Standpunkt gegen den aktuellen Krieg, den der Türkische Staat gegen Afrin und das übrige Rojava samt seiner Bürger*innen begonnen hat, ist nicht darin begründet, dass wir kurdisch oder kurdisch-sprechend sind. Wir sind aus Prinzip gegen alle Kriege an allen Enden der Welt.

Wir halten fest an unseren anarchistischen Grundsätzen egal wer solch einen Krieg beginnt. Wir vertreten die gleiche Einstellung und die gleichen Prinzipien sogar auch wenn Kurd*innen einen Krieg führen, um die Freiheit, Kultur und Gesellschaft irgendeiner Ethnie oder Gruppe anzugreifen. Unsere Haltung gegen den Türkischen Staat bei seinem Angriff auf Rojava nehmen wir von diesem Standpunkt aus ein – nicht mehr und nicht weniger. Wir sind gegen Krieg, gegen den Staat, gegen jede Art von Vorherrschaft, Klassenspaltung und gegen das kapitalistische System.

Angesichts dessen lehnen wir jede Art von Krieg ab, egal ob er vom Türkischen Staat gegen Rojava geführt wird oder von einem anderen Staat gegen eine andere Nation oder Gruppe irgendwo anders auf dem Globus.

Wir glauben, dass wir gegen den Krieg sein und ihn verurteilen, sowie alle möglichen Kampagnen gegen die Verherrlichung des Krieges und gegen Kriegstreiberei führen sollten. Es ist unsere Pflicht die Menschen mehr darauf aufmerksam zu machen, dass Krieg mehr Gewinne und Vorteile für die Unternehmen bedeutet, besonders im militärischen Bereich. Gleichzeitig verursacht er weitere Armut, mehr Elend, Vertreibung und Verlust unserer Liebsten. Aber er bringt auch steigende Preise, Obdachlosigkeit, Erwerbslosigkeit, Zerstörung unserer Ortschaften und unseres Klimas, sowie eine allgemeine Spaltung hervor.

Wir klagen alle Fernsehstationen und die sozialen Medien in der Region an, dass sie seit dem Beginn der aggressiven Angriffe versucht haben, die Rechte der Menschen in Afrin und Rojava zu leugnen und deren berechtigte Verteidigung nicht anzuerkennen. Sie versuchen die Menschen zu täuschen und versuchen sie mit verschiedenen Begründungen zur Unterstützung des Türkischen Staates zu bewegen indem sie ihnen falsche Vorwände liefern.

Nein zu Staat und Nationalismus
Nein zu Autorität
Nein zu religiöser Macht
Nein zum parlamentarischen System
Nein zur Herrschaft der Milizen
Nein zu politischen Parteien und Kapitalismus
Ja zu Selbstorgansiation und Selbstbestimmung

Kurdischsprachiges Anarchistisches Forum (KAF),
22.01.2018,
https://anarkistan.com/

Weitere Infos:

Kurdistan: Gegen Staat und Krieg (KAF)
http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/21/kurdistan-gegen-staat-und-krieg-kaf/

Die soziale Revolution wird türkisch Kurdistan erreichen – früher oder später (Z. Baher)
http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2014/12/31/die-soziale-revolution-wird-tuerkisch-kurdistan-erreichen-frueher-oder-spaeter-kaf/

Solidarität mit der Revolution in West-Kurdistan

http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2014/09/30/solidaritaet-mit-der-revolution-in-rojava/

KAF: Was wir über die aktuelle Krise im Irak denken

http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2014/07/20/kaf-was-wir-ueber-die-aktuelle-krise-im-irak-denken/

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http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/90/feed/
Solidarität mit Aufständen im Iran http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/solidaritaet-mit-aufstaenden-im-iran/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/solidaritaet-mit-aufstaenden-im-iran/#comments Fri, 02 Feb 2018 22:40:23 +0000 Administrator Texte http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2018/02/03/solidaritaet-mit-aufstaenden-im-iran/ +++ Dokumentation +++

Was steckt hinter den Parolen?

Die Frauen* im Iran waren bislang – wie üblich in der Welt – Teil von
Protestbewegungen.
Was hören wir heute von ihnen? Nichts bis wenig.
Gibt es spezifische Forderungen von und für Frauen*? nein
Gibt es geschlechtsbezogene Parolen? Ja, von Männern* bzw. aus
patriarchaler Perspektive und entsprechend sexistisch/ frauenfeindlich.

Das iranische Regime ist extrem rassistisch und in den Forderungen widerspenstiger Gruppen tauchen Geflüchtete und vermeintlich
ausländische Menschen nicht auf. Rassismus gegenüber Afghanischen Menschen kann das beispielhaft belegen. Diese Bevölkerungsgruppe ist
besonders bedroht von Abschiebung. Dokumente werden verweigert und afghanische Männer werden gezielt nach Syrien geschickt, um dort für
iranische Interessen zu sterben. Als Lohn wird ihr Aufenthalt im Iran verlängert, bzw. der ihrer Familien in Aussicht gestellt. Das Kind eines
afghanischen Mannes und einer iranischen Frau kann potentiell abgeschoben werden, da die Nationalität vom Vater kommt. In der
Gesellschaft setzt sich dieser Rassismus fort, indem Kaufleute afghanischen Menschen ihre Waren, seien es Wohnungen, Autos oder
anderes, verweigern.

Eine inner-iranische Protestbewegung, die diese Zustände ignoriert, wird dies auch in einem angeblich reformierten Iran tun. Ohne die Solidarität
zwischen Iraner_innen und Afghan_innen fehlt dem Aufstand die revolutionäre Basis.

Was wollen die Leute?

„Brot, Arbeit, Freiheit“ als Basisparole wurde schon vernommen. Welche Freiheit ist aber gemeint? Zumindest nicht die
utopische, welche die Aufhebung jeglicher Herrschaftsverhältnisse verlangt. Die Forderung nach Freiheit ist eine reformerische, keine
revolutionäre. Dennoch stellt sich Frage, warum die Menschen riskieren, gefoltert und ermordet zu werden?
Sie leben in der Situation eines würdelosen Lebens, denn das Regime lässt kein würdevolles Leben zu: Schikane, Drangsalierungen, völliges
Ausgeliefert-sein gegenüber autoritärer und mit brutaler Gewalt durchgesetzter Reglementierungen jeder Lebensregung bilden seit
Jahrzehnten den Alltag. Nur eine winzig kleine Gruppe – die Superreichen – können sich erlauben, was sie wollen, es wird geduldet, solange nicht
politisch und auf keinen Fall mit den Menschen solidarisch ist.

Der Iran als Regionalmacht hat große geopolitische Macht und vielfältige Konflikte mit anderen Mächten. Der Friede nach Innen spielt deshalb eine
besonders wichtige Rolle, bzw. dieser wird auch mit der Konstruktion eines äußeren Feindes verordnet. So fordert das Regime sein Volk auf,
Bollwerk gegen die USA, Israel und Saudi Arabien zu sein. Wer gegen das Regime ist, ist automatische eine Vollstreckerin feindlicher Interessen.

Die Analyse von Protesten kann zwar nicht im kontextlosen Raum geschehen, aber eine zwanghafte Einordnung in geopolitische Strategien
nimmt den Protestierenden jede Selbstbestimmung. Der Kapitalismus ordnet weltweit an, das Kapital sei wichtiger als der Mensch, und wir weigern
uns, in diesen Choral einzustimmen. Die geopolitischen Interessen von Putin, Trump, Merkel, Saudischem Königshaus oder iranischen Mullahs
sollen uns nicht von den Inhalten der Proteste ablenken und die Protestierenden wollen wir nicht geostrategisch instrumentalisieren.
Wir möchten uns weigern, den Protest im Iran geopolitisch gegen die einen und für die anderen zu bewerten, denn Geopolitik ist die
Akkumulation von Macht und niemals mit echter Freiheit und Emanzipation vereinbar.

Dennoch ein Einwand: Die Proteste WERDEN instrumentalisiert: vom Regime, dass ausländisches Einmischen unterstellt; vom Ausland, dass sich bigott auf die Seite der Protestierenden stellt. Und dieses Aufwiegeln der Menschen untereinander dürfen wir uns nicht gefallen lassen! Auf den
Straßen des Iran rufen die einen „Nieder mit dem Regime“ und die anderen „Nieder mit den USA“. Wir müssen uns mit unseren gemeinsamen Problemen beschäftigen und der Frage, wie wir sie zu lösen glauben können. Diese zentralen wichtigen Fragen unseres Alltagslebens sind unsere
Angelegenheit und die Anrufung eines Regimes beantwortet sie nicht! Wenn wir uns für geopolitische Seiten instrumentalisieren lassen,
manifestieren wir die Risse, die leider zwischen uns HERRSCHEN. In diesem Falle opfern wir die eine oder andere Seite auch der Rache, der
Repression.

Warum sind „wir“ nun solidarisch und mit wem?

Wir stehen auf der Seite der Menschen, die gegen Repression und Ausbeutung kämpfen, die versuchen, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Wir
möchten Einfluss nehmen, wenn Menschen die Mächtigen und die Staaten herausfordern, wir möchten mitmischen, damit die Macht nicht lediglich
ausgetauscht, sondern aufgelöst wird. Wir fordern keine besseren Staaten, sondern gar keine. Wir wollen Proteste radikalisieren, damit
die Menschen tatsächlich bekommen, was sie und wir fordern, denn in vielen Forderungen sehen wir Schwachstellen, die uns nicht
weiterbringen. So finden wir die Forderung absurd, die Mullahs durch die Volksmujaheddin oder den Schah oder Kaiser, König zu ersetzen. Dann ist weiterhin eine Elite da – und die Haufen der Diskriminierten bleiben uns auch erhalten. Dafür lohnt es sich nicht zu sterben oder gefoltert zu
werden.

Wir sind mit dem jetzigen Regime im Iran nicht einverstanden, also darin irgendwie uns einig. Wäre es nun weg, was wollten wir dann? Der Ruf nach
einem neuen Regime, zB unter dem Schah, bedeutet in unseren Augen, die Verantwortung für unseren Alltag, unser Leben wieder abzugeben. Es
bedeutet, dass neue Gruppen definiert werden, die nicht ok sind, dass überlegt wird, für wen etwas getan wird und für wen nicht, und dies
alles in der Logik der Macht, also des Kapitals – und eben nicht im Sinne der Menschen, egal welche Herkunft, Gesellschaftsstatus und
Geschlecht.

Wir möchten eine Alternative, die nicht dieser Logik folgt. Wir wollen Selbstbestimmung und Selbstorganisation, wir wollen eine Gesellschaft,
deren Individuen sich miteinander auseinandersetzen und gemeinsame Lösungen finden. Wir glauben nicht an eine Elite, die das für uns machen
könnte oder würde, und die Geschichte gibt uns recht. Das weltweite Gefüge von Macht ließe es nicht zu, echte Veränderungen zu fordern, zu
viele Interessen gibt es, die Menschen in Unfreiheit zu lassen und ihre Arbeitskraft auszubeuten.

Wir möchten die Rufe nach Demokratie als Ausdruck des Wunsches nach Freiheit ernst nehmen, und auf mehr hoffen als eine Demokratie nach
westlichem Vorbild. Direkte Demokratie ist für uns eine Möglichkeit des gemeinsamen Entscheidens unter der Voraussetzung, dass das Land denen
gehört, die es bearbeiten und die Fabriken denen, die drin arbeiten. So haben wir die Mittel uns gegen Kapitalinteressen zu schützen und einen
würdevollen Lebensstandard zu erreichen. In basisdemokratischen Diskussionen kann auch neu verhandelt werden, mit welchem Blick wir auf
die Themen Migration, Geschlechterrollen, Bestrafung und Normen, aber auch Umwelt, Vernetzung und Gesundheitsversorgung umgehen wollen. All das interessiert weder Diktaturen noch Demokratien oder Sozialismen auf dieser Welt! Wir sollten uns vertrauen, dass wir das regeln können!

Wie könnten die Proteste Emanzipation bewirken?

Festhalten sollten wir die Bandbreite der Proteste und Forderungen:
Arbeitskämpfe, Auseinandersetzungen mit den Gewerkschaften, Forderungen für politische Gefangenen, Forderung nach geringeren Lebensmittelpreisen, Heizkosten, Mieten, Rufe nach Wiedereinsetzung des Schah, bzw. dessen Sohn, Forderung nach einer Reform der religiösen
Herrschaft, ein vager Ruf nach Freiheit. Das ist ein bunter Haufen von Widersprüchen, und einige Forderungen früherer Proteste fehlen oder sind
in ihr Gegenteil verkehrt. Unser Eindruck ist, dass die Menschen sich keine Alternative zu Herrschaftsverhältnissen sich vorstellen können. Sie fragen sich, was sie machen sollen, wenn das jetzige Regime weg wäre. Eine anarchistische Perspektive wird dabei als Chaos gesehen und die Menschen flüchten lieber in etwas, was sie schon kennen und legen damit das Fundament reformerischen Denkens. Sie möchten die Systeme tauschen und machen sich nicht klar, dass damit keineswegs eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse eintritt.

Da möchten wir in die Diskussion mit kritischen Fragen einsteigen. Denn wohin wollen wir und wie ist das umsetzbar? Was sagt der Sohn des Shahs heute und gestern zu den Toten und Verhafteten? Was will jemand mit einem Thronhocker, der nichts sagt zu Tot und Verfolgung? Für wen soll der denn etwas verbessern?

Eine alte iranische Parole „Arbeiter* – Lehrer*- Studierende: solidarisiert euch“ ist auch zu vernehmen, die die Wichtigkeit des
Zusammendenkens verschiedenster Forderungen meint.

Einige Anarchist*innen

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A-Forum im Januar: „Liebe & Anarchie!?“ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/12/08/a-forum-im-januar-liebe-anarchie/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/12/08/a-forum-im-januar-liebe-anarchie/#comments Fri, 08 Dec 2017 20:34:38 +0000 Administrator Termine http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/12/08/a-forum-im-januar-liebe-anarchie/ Ihr seid herzlich eingeladen am Fr.05.01.2018 beim nächsten Offenen Treffen des Anarchistischen Forums (ab 19 Uhr im Autonomen Zentrum, Luxemburger Str. 93) mit uns über „Liebe & Anarchie!?“ aus libertärer Perspektive zu diskutieren.

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A-Forum Köln im Dezember (01.12.) – Stadtteilarbeit http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/26/a-forum-koeln-im-dezember-2017/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/26/a-forum-koeln-im-dezember-2017/#comments Sun, 26 Nov 2017 21:14:59 +0000 Administrator Termine http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/26/a-forum-koeln-im-dezember-2017/ Wir möchten mit euch wieder auf unserem Offenen Treffen über Stadtteilarbeit aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 01.12.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum,
Luxemburger Str. 93 (U18: Eifelwall)

Einige unverbindliche Literaturhinweise zum Thema:

„Stadtteilanarchismus“
(GaiDa0 82, Oktober 2017, S. 18)
https://fda-ifa.org/gaidao-82-oktober-2017/

„Solidarische Netzwerke“
(GaiDao 75, März 2017, S.16)
https://fda-ifa.org/gai-dao-nr-75-maerz-2017/

„Was ist anarchistische Stadtpolitik?“

Teil 1
(GaiDao 66, Juni 2016, S.16)
https://fda-ifa.org/wp-content/uploads/2016/06/gaidao-66-screen.pdf

Teil 2
(GaiDao 67, Juli 2016, S.19)
https://fda-ifa.org/gai-dao-nr-67-juli-2016/

Teil 3
(GaiDao 68, August 2016, S.10)
https://fda-ifa.org/wp-content/uploads/2016/08/Gaidao-68-web.pdf

Teil 4
(GaiDao 69, September 2016, S.26)
https://fda-ifa.org/gai-dao-nr-69-september-2016/

„Nachtrag zur anarchistischen Stadtpolitik“
(GaiDao 73, Januar 2017, S.23)
https://fda-ifa.org/wp-content/uploads/2017/01/gaidao73-web.pdf

Stadt von unten - statt von oben!

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Solidarität mit der FAG (Brasilien) http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/08/solidaritaet-mit-der-fag-brasilien/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/08/solidaritaet-mit-der-fag-brasilien/#comments Wed, 08 Nov 2017 14:19:52 +0000 Administrator Texte http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/08/solidaritaet-mit-der-fag-brasilien/ Solidarität mit den anarchistischen Gefährt*innen der Federação Anarquista Gaúcha (FAG) in Brasilien

Am 25. Oktober 2017 leitete die Polizei von Rio Grande do Sul eine Untersuchung ein, die als Operation Erebus bekannt war. Das Hauptziel dieser Polizeiaktion ist es, die anarchistischen Aktivist*innen der Federação Anarquista Gaucha (FAG) zu kriminalisieren. Mit Hilfe desstaatlichen Repressionsapparates wurde das alte Hauptquartier der FAG überfallen, Computer, USB-Sticks und HFestplatten beschlagnahmt, somit wie Plastikflaschen, von denen die Polizei sagte, sie würden dazu dienen, hausgemachte Bomben herzustellen.

Mindestens 30 Aktivist*innen wurden wegen Bandenbildung, Sprengstoffanwendung und versuchten Mordes angeklagt. Diese Angriffe werden von den größten brasilianischen Medien (A Rede Globo), veröffentlicht, die die Kriminalisierung der Anarchist*innen verstärken und sie als Neonazis bezeichnen – was absurd ist, da der anarchistische Kampf auch ein antifaschistischer Kampf ist – womit sie einen Diskurs des Terrors verbreiten und versuchen, die radikalsten und kämpferischsten Bewegungen in Brasilien zu demoralisieren.

Wir schreiben diesen Brief zur Unterstützung des Kampfes und des Widerstands der Gefährt*innen angesichts all der Angriffe und politischen Verfolgungen, die gemeinsam von der Polizei und den Medien durchgeführt werden, die den anarchistischen Kampf kriminalisieren und demoralisieren wollen. Wir wissen, dass Brasilien ständig unter den Terroranschlägen des Staates leidet, besonders in diesem Moment, in dem die neoliberale Politik, die von der Dilma-Regierung initiiert wurde, in der Temer-Regierung intensiviert wurde. Wir wissen, dass das, was geschehen ist, kein Einzelfall ist, und dass dies eine Strategie unserer Feinde ist, um die Angriffe den Anarchist*innen zu verstärken.

Für den Internationalismus und die Emanzipation der Arbeiterklasse!
Solidarität mit denen, die kämpfen!
Kämpfen ist kein Verbrechen!

IFA Brasil

Siehe auch:

„Nota de denúncia e perseguição política de anarquistas no Rio Grande do Sul, ou, uma denúncia de “Apate” e sua perseguição a “Érebo”

http://anarkio.net/index.php/site-map/articles/14-sample-data-articles/101-ifabr-komunika-005

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http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/11/08/solidaritaet-mit-der-fag-brasilien/feed/
Kurdistan: Gegen Staat und Krieg (KAF) http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/21/kurdistan-gegen-staat-und-krieg-kaf/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/21/kurdistan-gegen-staat-und-krieg-kaf/#comments Sat, 21 Oct 2017 12:10:24 +0000 Administrator Texte http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/21/kurdistan-gegen-staat-und-krieg-kaf/ Das Kurdischsprachige Anarchistische Forum (KAF) hat eine aktuelle Stellungnahme mit dem Titel „Gegen Staat und Krieg – Für Selbstverwaltung und soziale Revolution“ gegen den Angriff der irakischen Armee – und schiitischer Milizen – auf das Gebiet der Kurdischen Regionalregierung (KRG) veröffentlicht. Gleichzeitig lehnen die den Autonomieanspruch der dortigen Peshmerga-Regierung als autoritären Nationalismus ab. Klanchef Barzani will damit die Bevölkerung vom Sozialabbau und der Wirtschaftskrise ablenken.

Als Antimilitarist*innen ruft das KAF nun Genoss*innen auf der ganzen Welt zu Solidaritätserklärungen gegen den nationalistischen Bürgerkrieg im Irak auf. Sie rufen auch die Anarchist*innen arabischer, persischer, türkischer und syrischer Sprache zur Unterstützung auf im Kampf für eine antikapitalistische Selbstverwaltung ohne sexuelle oder kulturelle Ausbeutung und Unterdrückung.

Mehr unter
https://anarkistan.com/2017/10/18/no-to-state-no-to-war-yes-for-self-administration-and-the-social-revolution/

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http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/21/kurdistan-gegen-staat-und-krieg-kaf/feed/
A-Forum Köln im November (03.11.) http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/19/a-forum-koeln-am-03-11/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/19/a-forum-koeln-am-03-11/#comments Thu, 19 Oct 2017 16:35:15 +0000 Administrator Termine http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/19/a-forum-koeln-am-03-11/ Wir möchten mit euch wieder auf unserem Offenen Treffen über aktuelle Themen aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 03.11.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum,

Luxemburger Str. 93
(U18: Eifelwall)

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http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/19/a-forum-koeln-am-03-11/feed/
A-Forum im Oktober (06.10.) http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/03/a-forum-im-oktober-06-10/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/03/a-forum-im-oktober-06-10/#comments Tue, 03 Oct 2017 19:57:50 +0000 Administrator Termine http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/03/a-forum-im-oktober-06-10/ Wir möchten mit euch wieder über aktuelle Themen aus libertärer Perspektive diskutieren.

Fr. 06.10.2017, 19 Uhr,
Infoladen im Autonomen Zentrum
,
Luxemburger Str. 93
(U18: Eifelwall)

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http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/10/03/a-forum-im-oktober-06-10/feed/
Soliveranstaltung für Geflüchtete auf Lesbos (19.09.) http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/09/12/soliveranstaltung-fuer-gefluechtete-auf-lesbos-19-09/ http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/09/12/soliveranstaltung-fuer-gefluechtete-auf-lesbos-19-09/#comments Tue, 12 Sep 2017 15:58:54 +0000 Administrator Termine http://anarchistischesforumkoeln.blogsport.de/2017/09/12/soliveranstaltung-fuer-gefluechtete-auf-lesbos-19-09/ Nantokabar Special: Große Solitombola!

Am 19. September gibt es ein Nantokabar-Special: zusätzlich zu Küfa und Musik gibt es eine große Solitombola und veganen Kuchen!

Es wird Infos zur Lage geflüchteter Menschen auf Lesbos (Griechenland) geben, die sich zusammengeschlossen haben und für eine Verbesserung
ihrer Situation kämpfen. Weitere Infos gibt es zu den Gefangenen des G20-Gipfels. Danach gibt es die Möglichkeit, ihnen Briefe zu schreiben.

Die Einnahmen des Abends gehen zur Hälfte an die Gefangenen des G20-Gipfels und zur anderen Hälfte an die selbstorganisiert kämpfenden
Geflüchteten auf Lesbos.

Autonomes Zentrum
Luxemburger Str. 93, Köln
az-koeln.org

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